Erfolg
für
Verkehr & Stadtentwicklung
Immer weniger Kasseler*innen besitzen und nutzen ein Auto. Dafür werden deutlich mehr Wege in Kassel mit dem Fahrrad zurückgelegt. Das ist das Ergebnis repräsentativer Verkehrsbefragungen der TU Dresden, die im Jahr 2023durchgeführt wurden.
Laut Studie hat sich der Anteil des Radverkehrs in Kassel von 2008 bis 2023 mehr als verdoppelt. Damit wurde das Ziel des Verkehrsentwicklungsplans für den Radverkehr ganze 7 Jahre früher erreicht als geplant.
„Die Ergebnisse zeigen,wie wichtig es ist, auch dem nicht motorisierten Verkehr eine gute Infrastruktur bereitzustellen. Gleichzeitig bestätigt die Zunahme des Radverkehrs unseren Einsatz für sichere Radwege. Gute Beispiele dafür sind die Fahrradstraße Königstor und die neu eingerichteten Fahrradzonen“, Eva Koch, verkehrspolitische Sprecherin der grünen Rathausfraktion
Eine gleichmäßigere Verteilung der innerstädtischen Wege auf Fuß-, Rad- und Autoverkehr sowie die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs biete laut Koch viele Vorteile: „Die zunehmende Nutzung umwelt- und klimafreundlicher Verkehrsmöglichkeiten erhöht die Luftqualität, verringert Lärm und sorgt für weniger Staus. Wir freuen uns über diese positive Entwicklung und arbeiten daran, dass sie weiter anhält.“
Das sogenannte SrV (System relevanter Verkehrsbefragungen) wird alle fünf Jahre von Wissenschaftler*innen der Technischen Universität (TU) Dresden durchgeführt. Die Ergebnisse für Kassel zeigen u.a., dass im Zeitraum von 2008 bis 2023 ein deutlicher Rückgang des Autoverkehrs (2008: für 43% aller Wege der Kasseler*innen wurde ein Auto genutzt; 2023: 36%) und ein deutlicher Anstieg des Radverkehrs (2008: für 6% aller Wege der Kasseler*innen wurde ein Fahrrad genutzt; 2023: 14%) stattgefunden haben.