Simone Fedderke: „Zufriedenheit der Menschen in Kassel erhöhen“

von fraktion

Simone Fedderke bringt beste Voraussetzungen für ihr neues Amt mit. Am 1. Januar 2024 übernimmt sie das Dezernat für Stadtentwicklung, Bauen, Klimaschutz, Umwelt und Verkehr. Die 46-Jährige ist vor ihrem Amtsantritt noch bis zum 31. Dezember als Referatsleiterin Klimaschutz im Verkehr im baden-württembergischen Verkehrsministerium tätig. Nach ihrem Bauingenieurswesen-Studium an der Uni Kassel arbeitete sie im Tiefbauamt der Stadt Luzern (Schweiz), beim Land Hessen und neun Jahre lang im Straßenverkehrs- und Tiefbauamt der Stadt Kassel. Unter anderem hat sie die Verkehrsplanung geleitet und war Projektleiterin für die Planung der Umgestaltung von Friedrich-Ebert-Straße, Germaniastraße und Goethestraße. Für das bundesweit viel gelobte Projekt gab es unter anderem den deutschen Städtebaupreis für ihre Heimatstadt. In Berlin nahm sie dafür den deutschen Verkehrsplanungspreis für Kassel entgegen.


Menschengerechte Stadt

Für Fedderke ist eine Frage ganz entscheidend: In welcher Stadt wollen wir wohnen? In einer nur autogerechten Stadt, in einer nur radfahrergerechten Stadt, in einer nur fußgängergerechten Stadt … oder in einer menschengerechten Stadt? „Ich werde eine Dezernentin für alle Menschen dieser Stadt sein. Das heißt:  Mobilität für alle! Jedefrau und Jedermann soll Wohnung, Arbeit und Einkaufsmöglichkeiten gut erreichen können“, betont sie. „Ich möchte mit einer gezielten, nachhaltigen Stadtentwicklung und -planung für unsere Straßen und Plätze die Zufriedenheit der Menschen in Kassel erhöhen.“


Klima, Schulen, Wohnraum

Dabei ist ihr die Klimaveränderung, die wir erleben, besonders wichtig. „Wir müssen in die Klimaanpassung gehen – und damit es nicht noch wärmer wird, müssen wir natürlich auch proaktiv Klimaschutz betreiben.“ Wie dringlich diese Aufgabe ist, hat unter anderem das Unwetter im Juni gezeigt. „Solche Extrem-Ereignisse kommen nachweislich immer häufiger vor. Daher halte ich es für wichtig, eine krisenresiliente Infrastruktur nicht nur zu planen, sondern auch am Ball zu bleiben, damit diese guten Pläne Wirklichkeit werden. Ich möchte in den bestehenden und künftigen Infrastrukturprojekten den Klimaschutz und die Klimaanpassung ganz gezielt mitdenken, mitplanen und umsetzen lassen“, erklärt die künftige erste Stadtklimarätin Kassels. Ihren weiteren Fokus will sie auf Aus- und Umbau der Kasseler Schulen sowie deren energetische Sanierung und auf die Schaffung von bezahlbarem und sozialem Wohnungsbau legen.


Simone Fedderke über Herausforderungen

»Dabei möchte ich nicht, dass wir uns in Einzelplanungen verheddern, dass wir mal da, mal dort ansetzen. Dadurch verschwenden wir wertvolle Zeit. […] Wir sollten die notwendigen Erneuerungen, wo es nur irgendwie möglich ist, gemeinsam und integriert voranbringen – über die Ämter hinweg! So, aber auch nur so, schaffen wir unsere Herausforderungen.«

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