Mehr seniorengerechte Bänke in der Stadt

von fraktion

Kassel will im öffentlichen Raum mehr Sitzgelegenheiten für Ältere und Menschen mit eingeschränkter Mobilität schaffen. Ein Konzept soll darüber Aufschluss bringen, wo Bänke in welcher Form und mit welcher Ausstattung sinnvoll sind. „Unser Ziel ist es, Menschen in dieser Stadt eine hohe Aufenthaltsqualität zu ermöglichen. Und zwar allen“, betont Anja Lipschik, Sprecherin der Rathausgrünen für Senior*innen. „Ich freue mich, dass wir nun in eine Konzepterstellung gehen und in Abwägung von Nutzung und Standort Bänke in unterschiedlicher Höhe und Ausgestaltung aufstellen.“ Lipschik wies darauf hin, wie wichtig es für viele ältere Menschen ist, ob sie auf dem Weg zum Einkaufen oder zum Arzt an einer Bank zum kurzen Ausruhen vorbeikommen oder nicht.

Dank an Seniorenbeirat

„Wir erhöhen damit im Zweifel nicht nur die Aufenthaltsqualität vor Ort, sondern auch die Mobilität. Denn gibt es keine Bänke oder sind diese für ältere Menschen nicht nutzbar, dann fällt der Weg nach draußen schwieriger oder er entfällt direkt.“ Lipschik freut es, dass an der Konzepterstellung auch die Ortsbeiräte einbezogen werden, da sie einen guten Überblick über ihre Stadtteile haben und entsprechend gut bewerten können, „wo es Bedarfe gibt und die Bänke von möglichst vielen genutzt werden können“. Sie dankte dem Seniorenbeirat, der das Thema in den vergangenen Jahren immer wieder eingebracht hat. In Kassel gibt es aktuell etwa 3.000 Bänke oder bankähnliche Objekte, für die die Stadt zuständig ist. 

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