Maßnahmen gegen Lichtverschmutzung

von fraktion

Die Jamaika-Koalition will mit geeigneten Maßnahmen die Lichtverschmutzung in Kassel reduzieren und einen verantwortungsvollen Einsatz von Beleuchtung fördern. Um den Status einer sogenannten „Sternenstadt“ zu erlangen, sollen bestehende Initiativen für eine optimierte Beleuchtung gebündelt werden. „Durch die starken Einflüsse der städtischen Beleuchtung leben wir in einer Umwelt, die uns durch den immer schwächeren Tag-Nacht-Rhythmus gravierend beeinflusst. Sie hat nämlich Auswirkungen auf unseren Schlaf und unsere Gesundheit, auf die Tier- und Pflanzenwelt und fordert ihren Beitrag in Bezug auf den Klimaschutz“, erklärt Selina Holtermann, Sprecherin der Rathausgrünen für Stadtentwicklung.

Als Vorbild gilt Fulda

Bei der Gestaltung der Innenstadt soll der Aspekt der nachhaltigen Beleuchtung beachtet und geeignete Maßnahmen erarbeiten werden. „Der Titel Sternenstadt verursacht keineswegs dunkle Straßen und Plätze. Auf Fuß- und Radwegen sowie Straßen gehört weiterhin Licht. Allerdings nicht in den Himmel. Die Stadt Fulda geht hier mit gutem Beispiel voran“, ergänzt Holtermann. Fulda ist die erste deutsche Kommune, die als „Dark-Sky-Community“ von der International Dark-Sky-Association anerkannt wurde. Dabei geht es darum, durch städtische Richtlinien, sowohl als Kommune selbst zur Reduzierung von Lichtemissionen beizutragen als auch Privatpersonen dazu zu motivieren. „Eine falsche Ausrichtung, eine kalte Lichtfarbe, eine schlecht gesteuerte, veraltete oder schlichtweg nicht nötige Beleuchtung soll zukünftig vermieden und behoben werden. So soll das Leben in der Stadt für Mensch und Tier besser werden. So tragen wir einen weiteren Teil zum Schutz unserer Umwelt bei.“

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