Kohleausstieg nimmt Fahrt auf

von fraktion

„Der Kohleausstieg im Kasseler Fernwärmekraftwerk bis Ende 2025 nimmt Fahrt auf“, erklärte Dr. Martin Hoppe-Kilpper, Sprecher der grünen Rathausfraktion für Energie- und Klimaschutzpolitik, nach der Sitzung des Umweltausschusses Ende September. Die Stadt Kassel hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden. Ein wichtiger Schritt zur deutlichen und nachhaltigen Reduktion von CO2-Emissionen ist die Beendigung der Verwendung von Kohle als Energieträger. Deshalb wurde von der Stadtverordnetenversammlung im Oktober 2021 beschlossen, bis spätestens 2025 aus der Kohleverbrennung im Kasseler Fernwärmekraftwerk an der Dennhäuser Straße auszusteigen und sich über den Stand der Umbauarbeiten jährlich berichten zu lassen. Dies erfolgte nun in der vergangenen Woche im Umweltausschuss durch die Geschäftsführerin der Städtische Werke Energie und Wärme GmbH, Dr. Gudrun Stieglitz.


Kein Interesse bei SPD
In ihrem anschaulichen Bericht legte sie im Einzelnen dar, welche umfangreichen Umbaumaßnahmen am Kraftwerk vorgenommen werden, um die klimaschädliche Braunkohle bis Ende 2025 durch klimaneutralen Klärschlamm und Altholz zu ersetzen. Sie ging dabei auch auf die hohen Anforderungen an die Rauchgas-Reinigung aufgrund des neuen Brennstoffs und die begleitenden Genehmigungsverfahren ein. Der ausführliche Bericht der Geschäftsführerin stieß im Ausschuss auf positive Resonanz. „Der Bericht von Frau Dr. Stieglitz hat uns Stadtverordnete auf den aktuellen Stand der Umbauarbeiten gebracht. Daher war es umso verwunderlicher, dass die SPD-Fraktion, einschließlich ihres energiepolitischen Sprechers Dr. Hechelmann, in dieser Umweltausschusssitzung nicht anwesend war“, bemerkte Hoppe-Kilpper abschließend.

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