Grünpfeile machen Radeln attraktiver

von fraktion

Die Grünpfeile für rechts abbiegende Radler*innen sind für die Kasseler Grünen ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer radfreundlichen Infrastruktur. Gerade bei den aktuellen Baustellen merke man, dass die Stadt Kassel beim Autoverkehr eine Belastungsgrenze erreicht habe. „Wenn wir nur einen Teil der Menschen, die sich mit dem Auto durch die Stadt bewegen, zu einem Umstieg aufs Rad bewegen können, entlastet das alle Beteiligten. Auch Berufspendler*innen, die auf das Auto angewiesen sind, kommen schneller zum Ziel, wenn sich der Radverkehrsanteil erhöht“, sagt Eva Koch, grüne Sprecherin für Mobilität.


Frage von Gewohnheiten

Immer noch ist ein hoher Anteil der mit dem Auto zurückgelegten Strecken in der Stadt kürzer als fünf Kilometer. Für solche Kurzstrecken ist ein Umstieg aufs Rad für viele machbar. Oft sei es nur eine Frage von Gewohnheiten, wie sich Menschen durch die Stadt bewegen, so Koch. Deshalb bieten auch kleine Verbesserungen wie die Grünpfeile einen Anstoß zum Umstieg. Für diejenigen, die schon mit dem Rad unterwegs sind, ist es eine Wertschätzung, ihnen die Wege durch die Stadt zu vereinfachen. Da die Verkehrsbehörde vorab alle Kreuzungen und Einmündungen auf ihre Eignung für das Anbringen der Grünpfeile geprüft habe, gehen die Grünen davon aus, dass es nicht zu Problemen durch die neue Regelung kommt. Trotzdem appellieren sie an alle Radler*innen, den Grünpfeil umsichtig zu nutzen.

Diese Website verwendet Cookies – nähere Informationen dazu und zu Ihren Rechten als Benutzer finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Verstanden