Gebühren ändern sich beim Wasser

von fraktion

Die Stadtverordneten haben einer Änderung der Wasserversorgungssatzung zugestimmt. Diese war aufgrund erforderlicher Gebührenanpassungen nötig geworden, die auf steigenden Kosten für Waren, Strom und sonstige betriebliche Aufwendungen beruhen. Die derzeitigen Gebühren gelten seit drei Jahren. Im Vergleich zu der zugrundeliegenden Gebührenbedarfsberechnung werden sich die Kosten für den Versorger KASSELWASSER durchschnittlich um etwa fünf Millionen Euro von 2024 bis 2025 erhöhen. Die Wassergebühren setzen sich aus den Gesamtkosten für Infrastruktur (85 Prozent) und  Verbrauch (15 Prozent) zusammen.


Mehr Menschen, weniger Verbrauch

Seit Jahren wird in Kassel weniger Wasser verbraucht, obwohl die Bevölkerung zunimmt. „Sparmaßnahmen wie spezielle Duschköpfe, Öko-Waschprogramme oder weniger Baden in Badewannen sind Möglichkeiten, den Verbrauch zu senken“, erläutert Selina Holtermann, Sprecherin der Rathausgrünen für Stadtentwicklung. Sparsam mit Wasser umzugehen, ist für die Umwelt gut und richtig. „Wir möchten natürlich weiterhin, dass Wassersparmaßnahmen durchgeführt werden, da das Wasser in den nächsten Jahrzehnten immer knapper werden wird. Der Klimawandel wird uns auch hier in Deutschland unsere Wasservorkommen stark beeinflussen und die Nutzungsmöglichkeiten einschränken.“ Weniger Wasserverbrauch trägt allerdings zu weniger Einnahmen beim Versorger bei, sodass sich die Kosten durch die bisherigen Gebühren nicht decken lassen.

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