Entenanger: Ausreichend Zeit für Umgestaltung

von fraktion

Der Entenanger wird nicht kurzfristig zu einem begrünten Stadtplatz umgewandelt. Eine entsprechende Bürgereingabe erhielt von den Stadtverordneten keine Mehrheit. Die Grünen stimmen einem grünen Platz als Herz des Entenangers grundsätzlich zu, sehen aber die Zeitvorgabe als problematisch an. „Eine attraktive Verbindung zwischen Altmarkt und Königsplatz sowie ein ansprechender öffentlicher Raum soll hier entstehen“, betont Selina Holtermann, Sprecherin der Rathausgrünen für Stadtentwicklung. „Ein zu enger Zeitrahmen für die Planung kann dazu führen, dass wichtige Aspekte übersehen werden und dass Entscheidungen überstürzt getroffen werden.“

Offene und transparente Diskussion

Für ein gutes Ergebnis braucht es ausreichend Zeit, um alle relevanten Informationen zu sammeln, verschiedene Optionen zu prüfen und die Auswirkungen sorgfältig zu analysieren. Wenn dieser Prozess überstürzt wird, besteht laut Holtermann die Gefahr, dass Entscheidungen auf unvollständigen oder fehlerhaften Daten basieren. „Darüber hinaus kann ein zu enger Zeitrahmen die Beteiligung und das Engagement der betroffenen Gemeinschaft einschränken“, erklärt Holtermann. „Die Menschen brauchen Zeit, um sich zu informieren, ihre Gedanken zu sammeln und sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen.“  Nur mit einem angemessenen Zeitrahmen ist es möglich, dass alle Beteiligten ihre Anliegen vorbringen und Fragen stellen können. So entsteht eine offene und transparente Diskussion, die letztendlich zu besseren Entscheidungen führen kann.

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