Die Zukunft der documenta sichern

von fraktion

Die Stadtverordneten setzen sich gemeinsam dafür ein, die documenta in Kassel zu sichern. Sie begrüßen ausdrücklich die Initiative der Stadt Kassel und des Landes Hessen, die Probleme der vergangenen Ausstellung aufzuarbeiten, und unterstützen alle notwendigen Maßnahmen zur dauerhaften Stärkung der documenta in Kassel. „Eine Stärke in der Vergangenheit war immer, dass wir beim Thema documenta, persönliche und parteipolitische Eitelkeiten hintenangestellt haben und die Größe und Bedeutung der documenta für Kassel beachtet haben. Es freut uns, dass die SPD-Fraktion auch heute so handelt“, betont Gernot Rönz, Sprecher der Rathausgrünen für Kunst und Kultur. Die SPD hatte einen Antrag dazu eingebracht und den Änderungen der Koalition zugestimmt.

„Wir müssen unsere Hausaufgaben machen“

„Es war richtig, dass wir nach der letzten documenta nicht zur Tagesordnung übergegangen sind und es war richtig, einen Blick von außen auf die documenta werfen zu lassen. Und es war auch richtig, dass man nicht einfach die Vorschläge durchgeboxt hat, sondern erst einmal die Einwohner*innen und Bürger*innen zu Wort kommen lassen hat. Mehr ist noch gar nicht passiert“, sagt Rönz. Nun gilt es, diese Vorschläge auszuwerten und zu bewerten und dann die richtigen Schlüsse zu ziehen.  „Man wird sehr genau auf die nächste documenta schauen“, ist sich Rönz sicher und fordert: „Wir müssen unsere Hausaufgaben machen, das ist für mich vor allem: die klare Trennung der Verantwortlichkeiten und die Wahrung der Kunstfreiheit. Aber auch ganz klar ist: Ein bisschen Antisemitismus, der unwidersprochen bleibt, darf es auch nicht geben.“

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