Grüner Blick
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March
2025
Die Stadtverordneten haben einen Antrag zum Startchancen-Programm abgelehnt. Darin fordert die SPD den Magistrat auf, alle notwendigen Schritte zu unternehmen, damit die Schule Hegelsberg in die Förderung aufgenommen wird. Für die Grünen schürt der Antrag zum jetzigen Zeitpunkt falsche Hoffnungen bei Schulleitung, Lehrkräften und Mitarbeitenden der Hegelsbergschule, dass die Gesamtschule nachträglich in die Förderung des Startchancen-Programms aufgenommen werden könnte.
Beim Startchancen-Programm investieren Bund und Länder über zehn Jahre gemeinsam 20 Milliarden Euro. Etwa 4.000 Schulen mit einem hohen Anteil an sozial-benachteiligten Schüler*innen werden gezielt unterstützt.
„Damit ist das Startchancen-Programm das größte und langfristigste Bildungsprogramm in der Geschichte des Landes. Wir Grüne freuen uns über dieses Erfolgsprojekt der Ampel-Koalition, das Cem Özdemir als grüner Bildungsminister noch umgesetzt hat“, Katharina Griesel, bildungspolitische Sprecherin der Rathausgrünen.
Die Auswahl der zu fördernden Schulen erfolgte laut Griesel durch das jeweilige Bundesland. Dabei werden geeignete Kriterien wie zum Beispiel der Sozialindex berücksichtigt. Die Liste für die zu fördernden Kasseler Schulen hat das staatliche Schulamt Kassel erstellt. Die Hegelsbergschule wurde dabei nicht berücksichtigt.
„Bereits bei der Debatte im Ausschuss haben wir als Grüne Fraktion deutlich gemacht, dass wir die Hegelsbergschule in der zweiten Runde berücksichtigt hätten. Uns ist bewusst, mit welchen Schwierigkeiten und Herausforderungen die Jugendlichen im Stadtteil zu kämpfen haben. Es ist von unschätzbarem Wert, welchen Einsatz das Personal täglich für die Jugendlichen im Stadtteil an der Hegelsbergschule leistet. Aber sowohl Stadt als auch staatliches Schulamt schauen nicht weg, sondern unterstützen bereits heute ungeachtet des Startchancen-Programms mit weiterem multiprofessionellem Personal die Schule“, Katharina Griesel, bildungspolitische Sprecherin der Rathausgrünen.